Endlich wieder zum Friseur! Im Januar war ich zum letzten Mal beim Haareschneiden gewesen. Als wir im März aus Kanada zurückkamen, wurde mein Friseurtermin wegen Corona abgesagt. Da ließ sich nichts dran ändern. Schnell die Haarschneideschere geholt und ein bisschen am Pony herumgeschnippelt, damit mir die Haare nicht in die Augen fielen. Sehnsüchtig habe ich darauf gewartet, dass die Friseure wieder aufmachten. Und heute war es endlich so weit.

Meine selbstgenähte Maske in der Hand, bin ich neugierig in den Laden gegangen. Erst mal war Warten angesagt, denn mit den neuen Hygieneanforderungen dauerte alles ein bisschen länger. Da konnte ich schon mal zuschauen bei den anderen Kunden. Haare schneiden, färben, föhnen, alles passierte wie gewohnt, nur dass alle ihre Masken trugen, und die Abstände zwischen den Kunden waren so, wie sie sollten. Dann kam ich auch dran. Trockenschneiden geht nicht, die Haare müssen gewaschen werden. Okay, das hatte ich vorher schon gehört. Haare waschen mit der Gesichtsmaske auf? Ja, geht alles. Und wie funktioniert das mit dem Haarschnitt um die Ohren herum? „Nehmen Sie das Gummiband an dem Ohr ab und halten die Maske mit der Hand fest. – Okay, können Sie wieder dranmachen, und nun auf der anderen Seite.“ Die Friseurin lacht und sagt, sie hätte heute schon mal eine Maske geschreddert, hatte das Gummiband ausversehen durchgeschnitten.

Unter der Maske wird mir warm. Der Raum ist gut geheizt, und das Föhnen wärmt  auch noch. Aber dann ist es geschafft. Meine Haare sind wieder in Form, vielleicht ein bisschen kurz geraten, aber dann muss ich so schnell nicht wieder zum Friseur …  Am Ausgang muss ich noch Namen und Telefonnummer in eine Liste eintragen, und dann kann ich wieder nach draußen und die Maske abnehmen und die kühle Luft tief einatmen!

Ingrid Gralle

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Corona-Witz

Niemals hätte ich mir träumen lassen, dass ich einmal mit Maske zu einem Bankschalter gehe!

 

Hallo, ihr Lieben :)

Was Neues vom Corona-Theater ...

Gernot Hildebrand

(Anmerkung der Redaktion: Was auf den ersten Blick wie die Werbung für  Automarken aussieht, lohnt sich anzuschauen :-)  Ein gesungenenes Dankgebet für Segen und Bewahrung in vielen verschiedenen Lebensphasen, anhand der Autos, die Gernot mit der Familie und im Beruf gefahren ist. Wer genau hinschaut, entdeckt auch Carmen!)

 

Hosna Izadi

hat drei kleine Kinder und ihren Haushalt zu versorgen. Voll im Stress? Sie lächelt und sagt: „Ich bin zu Hause und ich habe Zeit. Ich habe viele Stoffmasken genäht,  das mache ich sehr gerne. Und: nein, verkaufen möchte ich sie nicht, sondern anderen helfen“.

Weitere Informationen über Ingrid Gralle

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Hans Thiele

grüßt vom Balkon des DRK-Heims! Wer mehr wissen möchte, kann den Artikel im Kurzgemeindebrief vom 3. Mai lesen.

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Herzlichen Glückwunsch

lieber Hannes zum 77. Geburtstag und bleib gesegnet und behütet! Und den Mundschutz für Fußballfans hast du jetzt auch!

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Eine Rally zur Verabschiedung

Pastorenabschied in unserer Nachbargemeinde, der Ev.-Lutherischen Kirche in Langenholtensen. Pastorin Luitgardis Parasie geht nach vielen Jahren Pastorendienst in den Ruhestand. Die Nachfolgerin ist bereits eingearbeitet. Jetzt sollte ein großes Fest mit Dank und Erinnerung und guten Wünschen stattfinden. Aber das ist natürlich abgesagt. 

Was tun? Der Kirchenvorstand ist kreativ. Er organisierte als Überraschung eine Rally in viele verschiedene Privathäuser, mit einem musikalischen Ständchen, mit Segenswünschen und sicher vielen guten Ratschlägen. Eine Station war Gralles Garten. Hier las Albrecht aus einer unveröffentlichten Kurzgeschichte, die natürlich in der Kirche in Langenholtensen spielt und in der eine Pastorin ganz laut und viel lacht …

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Gemeindecafé

Heute um 11.15 Uhr war Premiere! Der erste Testlauf zum Gemeindecafé. Wolfgang Bauer hatte ein paar Testpersonen eingeladen zum virtuellen Kirchenkaffee. Mal wieder klönen mit oder ohne Kaffee oder Tee neben dem Computer, das war es!

Mit der Technik haben wir noch ein bisschen geübt. Bei dem einen war ein Pfeifen im Mikrofon, der andere war zu weit entfernt und zu leise zu hören, der Moderator war plötzlich abgeschaltet, aber es hat Spaß gemacht und Lust auf mehr. Nächsten Sonntag um dieselbe Zeit soll es weiter gehen. Wolfgang Bauer wird per E-Mail Informationen verschicken.

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Fahrradkuriere

Der Gemeindebrief und die Zeitschrift DIE GEMEINDE liegen in normalen Zeiten in unseren Fächern im Gemeindehaus. Da kommen wir jetzt aber nicht hin. Also alles abgesagt? Kein bisschen!

Detlev Ellieroth verteilt die Zeitschriften per Fahrradkurier, und Regina und Wolfgang Bauer und mehrere andere kommen als Boten und bringen den Gemeindebrief vorbei. Sie haben auch Zeit für ein kleines Schwätzchen. Vielen Dank euch allen! Bauers hatten Glück: Sie kamen gerade bei unserem Abendsingen mit den Nachbarn an, bekamen noch etwas zu trinken und konnten die letzte Strophe mitsingen!

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Segen

Habe ich letzten Sonntag ein virtuelles Präludium geschickt, hätte ich für morgen ein Segenslied.:-)

Hier ein Youtube-Link.

https://www.youtube.com/watch?v=dOeOTe-8_rw

Seid herzlich gegrüßt und gesegnet!

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Neues Land: Schwein gehabt

Futter aus Katlenburg

Unsere Freunde vom Neuen Land holen Getreideschrot für ihre Schlachteschweine. Liebe Grüße von ihnen (vom NL, nicht von den Schweinen) an die Gemeinde in Northeim!

Susanne Heiligenstadt-Meyer

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Meine Maske, deine Maske

Wir haben sie uns nicht gewünscht, aber an den Alltagmasken kommt bald keiner mehr vorbei. Müssen sie denn so eintönig aussehen? Ganz bestimmt nicht. Ich habe in Schränken und Kommoden nachgeschaut und vieles gefunden: alte Bettbezüge und Tischdecken aus stabilem Baumwollstoff für die Innenseite, und für außen viele bunte Stoffe, mit denen Erinnerungen verbunden sind: ein ausgemustertes Hemd meines Mannes, das er viele Sommer getragen hat, bis es zu eng wurde, Stoffreste von selbstgenähten Kleidern, zwei  Stoffe Ton in Ton, aus denen ich vor vielen Jahren mal Puppenkleider nähen wollte. Jeder Stoffrest erzählt eine Geschichte.

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Diese Modelle habe ich schon genäht. Abends haben wir wieder mit unseren Nachbarn zusammen auf der Straße gesungen. Das ist eine gute Gewohnheit geworden, jeden Abend um 19 Uhr, mit gebührendem Abstand voneinander.  Heute wurden Bier und Alsterwasser gesponsert, und ich habe die Masken mitgebracht. Ein paar davon habe ich verschenkt, und einige Modelle wurden gleich nachbestellt. Manche Nachbarn haben mir eigene Stoffe gebracht, damit ich daraus Masken für sie nähen kann. Und zum Schluss haben wir wie jeden Abend gesungen:“Der Mond ist aufgegangen“.

Ingrid Gralle

 

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