20 04 09

Hallo Ihr Lieben,

auch ich möchte mich einmal melden und euch aus unserem Alltag in Coronazeiten berichten, der nicht viel anders aussieht als sonst. Das Haus ist voller (die Kinder sind da) und unsere Mitarbeiter sind ja auch auf dem Hof.Vor den Osterferien hatte ich als Lehrerin ja schon 2 Wochen unterrichtsfrei, musste aber für die Schule soviele schriftliche Arbeiten erledigen, dass ich etliche Tage am Schreibtisch gesessen habe und immer noch nicht ganz fertig bin. Bei schönem Wetter habe ich im Garten gearbeitet. Seitdem die Sonne scheint und uns der Herr so wunderbares Wetter schenkt, geht es auf den Äckern rund.

Beispiel heute morgen:

Bastian ist am Rüben drillen (das heißt, er säat Zuckerrüben). Die Sommergerste ist in der Erde.

Henning war erst im Stall, hat dann mit 2 Anhängern Flüssigdünger geholt, nun ist er mit der Spritze unterwegs.

Jannes ist am grubbern, er arbeitet das Land für die Aussaat vor.

Simon (Mitarbeiter) hat 200 Ferkel von unserem Lieferanten aus Kalefeld geholt.

Peter (Mitarbeiter) ist mit dem LKW unterwegs, bringt Getreide nach Cloppenburg und auf dem Rückweg Gärsubstrat (Naturdünger aus der Biogasanlage) wieder mit.

Arne ( Student, Aushilfsmitarbeiter) hat in Stöckey (Betriebssitz in Thüringen) Flüssigdünger angenommen.

Yanik und Friederike haben Fische für Karfreitag aus Edesheim und Holzfarbe zum Streichen des Gartenhauses von Obi geholt.

Opa Heinrich darf sein Refugium nicht verlassen, wird aber bestens von seiner Magdalena versorgt.

20 04 09 2

 

Der Mond ist noch verborgen ...

Mit herzlichen Grüßen von Bongo alias Rainhard Koch

Er wird mit der A-capella-Gruppe Schall und Rauch im Herbst wieder in unserer Gemeinde singen. Der Text des Liedes stammt von Albrecht Gralle und steht unter dem Datum vom 4. April in diesem Forum.

 

 
Ein schlimmes kleines Virus kam
in unser Land, trotz alledem.
Und legte unser Leben lahm,
samt Klopapier und alledem.
Trotz Gesundheitsamt und alledem,
und trotz Prävention und alledem,
hilft nur noch das Kontaktverbot
als Staatsraison, trotz alledem.

Es macht sich nun die Frage breit,
trotz Sicherheit und alledem,
was nun denn noch vom Leben bleibt,
was wirklich zählt, trotz alledem?
Und trotz Not und Leid und alledem
und trotz Hamsterkauf und alledem
hör ich hier nicht zu singen auf,
von Hoffnung, Trost und alledem.

Ich sehe es in dieser Zeit,
im März, April und alledem
dass der Himmel hier noch Blüten schneit
wie seinerzeit trotz alledem.
Denn ich weiß trotz Angst und alledem,
trotz Bedrohung, Panik, alledem:
Mein Leben liegt in Gottes Hand,
trotz Corona und alledem  ...
 

20 03 24 signatur Gernot

 

 

20200405 Palmsonntag 1

20200405 Palmsonntag 2

 

Ingrid und Albrecht Gralle

 

20 04 04 Der Mond ist aufgegangen

Liebe Freunde,

einige unter uns singen von den Balkons oder Terrassen jeden Tag um 19 Uhr das Lied: "Der Mond ist aufgegangen..."  mit den Nachbarn in einem gewissen Abstand. Um etwas Abwechslung zu bringen, habe ich einen neuen Text auf die alte Melodie gedichtet. Wer will, kann die neuen Worte gelegentlich gemeinsam singen. Das Original von Matthias Claudius ist natürlich nicht zu ersetzen.

Viel Spaß, euer Albrecht Gralle

20 04 04 Der Mond in Coronazeiten

Hallo liebe Gemeinde in Northeim, 
 
liebe Grüße an Euch alle aus unserer neuen Heimat.
Mein Partner Lutz Grüger und ich sind nach Schleswig-Holstein umgezogen, gerade rechtzeitig vor der Kontaktsperre. Berkenthin liegt direkt am Elbe-Lübeck-Kanal. In der Nähe von Ratzeburg, Lübeck und Hamburg ist auch nicht weit. 
Seid gesegnet und bleibt alle gesund!!
 
Eure Manuela Breuer
 
 

Es ist Montag früh, und ich will zur Arbeit gehen in der Uniklinik Göttingen. Vor der Notaufnahme, wo sonst reihenweise Rettungswagen stehen, ist es ziemlich leer. Ein schwarz gekleideter Mann von  unserem Wachdienst hält mich auf: „Mitarbeiterausweis, bitte!“ -  „Den habe ich wie immer drinnen im Spind“, ist meine Antwort. Und mein Oberarzt aus der Herzchirurgie neben mir ruft: „Den können Se 'reinlassen, den kenn' ich!“ - „Okay, aber ab morgen dabei haben!“ höre ich und darf auch hinein. Das muss ich ja auch. Ich bin Anästhesiepfleger im OP der Uni. Also geht mein Weg vom Parkdeck an der Notaufnahme vorbei. Doch auch in unserer Klinik werden Schritt für Schritt eine ganze Reihe von Einschränkungen praktiziert, und nicht immer gelingt es dem Vorstand, vorher alle zu informieren. Inzwischen hat der Kollege vom Wachdienst Verstärkung bekommen. Wer es an ihm vorbei geschafft hat, trifft auf Pflegepersonal, die vor ihrer Notaufnahme stehen und eine weitere Befragung vornehmen und anschließend die Leute mit einem Mundschutz bestücken. Aber es sind nicht viele. Wir haben nicht nur ein fast vollständiges Besuchsverbot, sondern auch kaum ambulante Patienten. Mein  Freund in der Notaufnahme bekommt tatsächlich nur noch Notfälle. In den letzten Jahren hatten dreiviertel der „Notfälle“: „Zahnschmerzen“, „Rückenschmerzen seit sechs Wochen“, „ich fühl' mich nicht so“ oder „ich finde meinen Hausarzt nicht“. All' das ist jetzt nicht mehr zu hören.

Auch unser OP wird jetzt mit etwa einem Drittel der bisherigen Auslastung gefahren. Viele meiner Kollegen sind ausgeliehen an die Intensivstationen, um sich dort einarbeiten zu lassen, für den erwarteten Ansturm von Patienten, die Beatmung brauchen. Unser Chef, Prof. Meissner, hält jeden Abend eine kurze Video - Ansprache für alle im Team, um uns auf den neuesten Stand zu bringen. Dafür bin ich sehr dankbar. Soviel Bereitschaft, auf Mitarbeiter zuzugehen und uns so gut es geht vorzubereiten, auf das was kommen kann, habe ich bisher nicht erlebt.

Ein anderer positiver Nebeneffekt dieser Corona – Zeit: Die Bereitschaftsdienste, in denen wir für nächtliche Notfälle bereit stehen, sind deutlich ruhiger geworden. Die Nächte werden nicht mehr für planbare Eingriffe missbraucht, wie wir es zuvor lange erlebt hatten. Aber dennoch wünschen wir uns alle natürlich ein rasches Ende der Epidemie und der Beschränkungen.       

Carsten Wilp         

   20 03 31 Schutzkleidung

Zeit zum Kreativ sein- mit diesen Worten beschreibt meine Mutter die positive Seite der aktuellen Situation. Gesagt, getan. Mein Freund Yanik und ich nahmen uns dieses Motto zu Herzen und entschlossen uns, ein DIY (Do-it-yourself oder auf Deutsch "mach es selbst") Projekt zu starten. Gut, dass ich vor einiger Zeit bei uns auf dem Bauernhof einige alte Weinkisten gefunden habe. Nachdem wir diese gründlich poliert und morsche Bretter ausgetauscht haben, sind wir mit unserem Endprodukt zufrieden. Ein Regal, aus recyceltem Holz. Wir freuen uns darüber und vielleicht hat ja der ein oder andere von euch ebenfalls ein solches Projekt im Ausblick um sich die Zeit sinnvoll zu vertreiben. Ich kann euch nur dazu motivieren.

Viele liebe Grüße,

20200330 Friederikes Weinregal

Friederike Meyer

 

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