Veranstaltung am 23.10.2019 - Bibel und Wein

Bei einem gemütlichen und anregenden Abend entdecken wir die Symbolkraft dieses komplexen Getränks und seine vielseitige Bedeutung in der Bibel. Dabei stoßen wir in den jahrtausendealten Texten auf moderne Fragen, vertraute Sehnsüchte und göttliche Verheißungen. Wir unternehmen einen Streifzug durch die Geschichte des Weinbaus, probieren Weine aus verschiedenen Regionen und Rebsorten und üben uns in Grundlagen der Sensorik.

Eine anschauliche Reise durch die Bibel, eine unterhaltsame Begegnung mit Königen, Bauern und Flaschen - und mit Benjamin Schelwis!

Wein ist eins der ältesten Getränke der Menschheit und taucht in fast jedem Buch der Bibel auf. Weinstock und Traube sind Symbole für Gottes Fülle und Segen, Jesus selbst nennt sich der „wahre Weinstock.“

 
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Albrecht Gralle: 10 Gebote - 10 Anleitungen zum Glücklichsein - Predigt vom 17.02.2019

 Handzettel auf deutsch und persisch vor: Download 

 

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Albrecht Gralle: Predigt zur Jahreslosung 2019 vom 06.01.2019 - Psalm 34,15

Die Jahreslosung für 2019 über die ich heute predige, ist kurz und klingt irgendwie nichtssagend: „Suche Frieden und jage ihm nach.“

Hört sich ja  im Grunde richtig an und man nickt mit dem Kopf und denkt: Ja, das stimmt. Aber was solls? Es gibt doch wesentlich markantere Stellen in der Bibel.

Schauen wir uns mal diesen Psalm näher an. Er ist in der Bibel mit einer kleinen merkwürdigen Überschrift versehen. Da steht in Vers 1: Ein Psalm Davids, als er seinen Verstand vor Abimelech verstellte, dieser ihn wegtrieb und er fortging.

Was war passiert?  David war noch nicht König und befand sich auf der Flucht, er war ein ziemlich gewalttätiger Mann, keiner der den Frieden liebte. Um seine Frau zu bekommen, eine Tochter Sauls, tötete er nebenbei mal zweihundert Philister. Und nun befand er sich plötzlich im Land seiner Todfeinde, den Philistern. Man hatte David gefangen und brachte ihn vor Achisch, den König der Philister, der sich auch manchmal Abimelech nannte, eine Art Königstitel.

David musste mit seinem Tod rechnen. Man bringt nicht zweihundert Krieger um und hofft auf Gnade. In seiner Not betet er zu Gott und bekommt eine geniale Idee. David tut so, als sei er wahnsinnig geworden, rollt mit den Augen kritzelt irgendwelche Zeichen in eine Holzwand, tobt herum und lässt seine Spucke in den Bart fließen (1.Samuel 21,11-16).

Darauf der König: Das ist nicht David, das ist irgendein Verrückter. Was soll das? Ich bin schon von zu vielen Verrückten umgeben. Schafft ihn weg.

David entkommt und schreibt nun dieses Danklied:

Ich will den Herrn immer preisen, beständig soll sein Lob in meinem Mund sein. Aus allen meinen Ängsten rettete er mich…

Und ein paar Verse später ruft er seinen Soldaten zu: weiche vom Bösen und tue Gutes, suche Frieden und jage ihm nach.

Ein merkwürdiger Satz für Soldaten

Wie kommt so ein gewalttätiger Mensch wie David plötzlich dazu, so einen Satz zu sagen? Er hat sich später nicht immer daran gehalten, aber er hat in dieser brenzligen Situation erkannt, worauf es ankam:

Friede. Schalom. Setz alles daran, Schalom zu haben, auch wenn es nicht immer geht.

Schalom ist eines dieser reichhaltigen biblischen Worte. Damit ist nicht nur eine Kriegspause gemeint, sondern die Grundbedeutung von Schalom ist:

Genug haben, sorglos werden, zur Ruhe kommen, zum Frieden finden.

Das wäre doch mal ein gutes Ziel für 2019:

Sorgenfrei werden, zur Ruhe kommen, Genug haben.

Zum Frieden finden. Setze alles daran, 2019 dem Frieden nachzujagen. 

Es ist doch komisch. Wir haben in Deutschland seit über 70 Jahren politischen Frieden, aber sind wir deswegen sorgenfrei, haben wir genug? Sind wir zur wirklichen Ruhe gekommen?

Ich glaube eher nicht.

Und nun die wichtige Frage: Wie findet man Frieden? Wie jagt man ihm nach? Ich rede heute nicht über den politischen Frieden, das wäre ein eigenes Thema.

Ich möchte heute zwei Wege vorstellen, wie wir zu einem tiefen inneren Frieden finden:

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Frühstück für Frauen - 2018

Leider ist es schon wieder vorbei - das Frühstück am Samstagmorgen für Frauen. Die Christuskirche war voll besetzt mit Frauen jeden Alters, die zusammen klönten und aßen, wunderbar vorgetragenen Liedern zuhörten, einem Vortrag lauschten und sich von dem Frauenteam der Christuskirche verwöhnen ließen. Das Thema: Starke Mütter, starke Töchter. Eine Position konnte mindestens Jede ausfüllen, denn Töchter sind wir ja alle.


doro und martin mueller meyer 1 20181210 1668492706Das Ehepaar Dorothe Meyer und Martin Müller hat mit wunderbar dargebotenen Musikeinlagen einen weiteren Akzent gesetzt. Wir Frauen müssen beispielsweise öfter mal an uns selber denken und uns auch ruhig mal selbst beschenken. Es muss nicht unbedingt ein dicker Ring sein, wie in einem der vorgetragenen Lieder. Es ist auch schon ein Frühstück ohne Männer manchmal ein Geschenk!     KHV 

 

 

 

 

 

 

 

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Siegfried Zimmer, NortheimVor einem vollbesetzten Haus hielt Prof. Siegfried Zimmer am 23. Januar einen Vortrag zum Thema WEN GOTT SO ALLES LIEBT …  Homosexualität – die schwule Frage. Anhand von Bibelzitaten erläuterte er, was das Alte und Neue Testament zum Thema Homosexualität aussagen. Viele gängige Meinungen wurden dabei hinterfragt und neu bewertet. Zwei Beispiele:

Den bekannten Text aus 1. Mose 19 (vor der Zerstörung von Sodom) sieht Zimmer nicht im Zusammenhang mit Homosexualität, sondern als eine Schilderung von Fremdenfeindlichkeit, als eine Missachtung des Gastrechts durch Heterosexuelle.

Im Römerbrief Kapitel 1, 26-27 wendet sich Paulus gegen die Dekadenz der Oberschicht, die Knaben als Sexobjekt für Heterosexuelle nutzte. Homosexualität in Form einer lebenslangen fürsorglichen Partnerschaft sieht Siegfried Zimmer in der Bibel nicht erwähnt. 

Die zahlreichen Besucher aus vielen Kirchen und Gemeinden der Region erlebten einen engagierten Vortrag, der von einer lebhaften Diskussion und intensiven Nachgesprächen gefolgt war.  IG

 

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Kurz vorweg: Wenn jemand von euch einen super Buch Tipp hat, kann Er / Sie das hier auch gerne vorstellen. 

 

Weihnachten naht und besonders für die Kinder beginnt eine ganz besonders spannende Zeit. Die kann idealerweise mit wunderbarer Lektüre versüßt werden!

 

NICK BUTTERWORTH UND MICK INKPEN: EIN FUCHS ERZÄHLT VON WEIHNACHTEN 

 

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Was einem so alles begegnen kann auf der Suche nach Futter!
So geschieht es dem kleinen Fuchs. Er sucht nur nach etwas zu Fressen und macht dabei eine unglaubliche Entdeckung – er findet das Kind im Stall und beobachtet alles. Die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht eines Fuchses - wie kann man sich das vorstellen?
Ganz einfach, ein Fuchs erzählt uns, was er Spannendes erlebt hat. Er erzählt ein bisschen von seiner Lebensweise, bis er plötzlich die Engel in Bethlehem sieht. Er fürchtet sich, doch er ist auch neugierig. Deshalb folgt er den Hirten in den Stall und sieht Jesus mit seinen eigenen Augen. Die Atmosphäre ist äußerst friedlich. Die Tiere im Stall sehen den Fuchs, aber niemand fürchtet sich. Alle Staunen über die Geburt des Königs.
Ein liebevoll gestaltetes Buch mit der besten Botschaft, die es je gab.

Verlag: SCM R. Brockhaus - Artikel-Nr.: 228745000 - Preis: 12,95€

Originaltitel: The fox´s tale. The first christmas - ISBN: 9783417287455

 

 

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Gemeinsam unterwegs - Eine Ausstellung zu Leben und Endlichkeit

 

Herzliche Einladung in die Northeimer Christuskirche zur Ausstellung GEMEINSAM UNTERWEGS.Mantel eV

Vom 28. Oktober bis 1. November findet in der Christuskirche der Northeimer Baptistengemeinde eine Ausstellung mit Bildern von Inselmaler ANSELM und Zitaten aus Liedern von ROLF ZUKOWSKI zum Thema: "Gemeinsam unterwegs - Leben und Endlichkeit" statt.  Täglich von 14 - 19 Uhr ist unser Gemeindehaus für Besucher geöffnet und ab 19 Uhr werden unterschiedliche Vorträge stattfinden, die dem beigefügten Download / Flyer zu entnehmen sind.  

 Flyer: Gemeinsam unterwegs

Vorträge zum Thema:

Mo. 28.10. - Du bist mir wichtig, und jetzt hast du Krebs. Und was ist mit mir?

Referentin: Dorothea Speyer-Heise, Pastorin i.R.

 

Di. 29.10. - Advance care planning. Vorrausschauend planen. Die Einbindung des Patientenwillens in die Therapieplanung.

Referent: Prof. Dr. med. Friedemann Nauck

 

Mi. 30.10. - Die Notwendigkeit des Eingriffs in einer palliativen Situation. Muss das sein? 

Referent: PD Dr. med. Gerd-Gunnar Hanekop

 

Do. 31.10. - Spiritual care / Seelsorge: Wo Glaube mit Erkrankung und Medizin in Kontakt kommt.

Referenten: Bettina Wilp, Palliativ-Care-Kraft & Matthias Spiegel-Albrecht, Klinikseelsorger

 

Fr. 01.11. - Ich habe Krebs - wer hilft mir? Das Netz der Palliativversorgung.

Referent: Dr. med. Martin Stolze, Onkologe

  

Für weitere Informationen: Der Mantel e.V.

 

 

 

         Diese Events hatten wir 2019 zum Jahresthema veranstaltet: 

 

  • Mittwoch, 23. Januar - Vortrag: Siegfried Zimmer: Homosexualität - die schwule Frage
  • Dienstag, 26. März - 19:00Uhr - Die jüdische Gemeinde in Göttingen lädt uns ein
  • Im April - leider ausgefallen
  • Samstag, 11. Mai - 20:00Uhr - Konzert von dem Braunschweiger Chor der Friedenskirche "CROSSOVER"
  • Sonntag, 16. Juni - 10:00Uhr - Festgottesdienst zum Abschluß des Gemeindeunterrichts, zu Gast: das "Neue Land"
  • Sonntag, 14. Juli - Grillnachmittag bei Familie Bauer
  • Donnerstag, 08. August - ab 17.00Uhr - Gartenfest in Gittelde bei Heierhoffs
  • Samstag, 07. Sep. - 9:00Uhr - Treffpunkt: Christuskirche - Ausflug und Wanderung für Jedermann 
  • Mittwoch, 23. Okt. - 19:00Uhr -  Bibel und Wein: Was leer ist kann gefüllt werden - Workshop mit Benjamin Schelwis 
  • Montag, 28. Okt. - Sonntag, 01. Nov. 2019 - Ausstellung und Vorträge "Leben und Endlichkeit" vom Verein "Der Mantel"
  • Samstag, 09. Nov. - 09:30Uhr - Frauenfrühstück in der Christuskirche mit "Schall und Rauch"
  • Sonntag, 10. Nov. - 10:00Uhr - "Schall und Rauch" - A-Capella-Gruppe im und nach dem Gottesdienst
  • Mittwoch, 04. Dez. - 18:30Uhr - Lebendiger Adventskalender

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Was Christen glauben - Drei Abende über die Zehn Gebote 

 

Porträt A. Gralle Am 11., 13. und 18.Februar gestaltet Albrecht Gralle drei Abend über die Zehn Gebote im Gemeindehaus der Lutherischen Kirche in Langenholtensen (das Gebäude neben der Kirche).

Das alte Israel wurde wegen seiner Gebote von den umliegenden Völkern beneidet. Gute Lebensregeln zu haben, war eine Hilfe für gelingendes Leben. Sicher, es gab in Ägypten und im Zweistromland auch hilfreiche Gebote, die in manchem sogar den Zehn Geboten ähnelten, aber diese kompakte Form von Freiheit und Bindung, ist schon einmalig.

Wir werden an drei Abenden, den zehn Geboten auf die Spur kommen. Was ist eigentlich damit gemeint, wenn man Vater und Mutter ehren soll? Und warum sollen wir den Feiertag heiligen? Was ist das überhaupt? Sind manche Gebote vielleicht überholt? Und sind sie womöglich der Ursprung eines schlechten Gewissens? 

Und was ist mit dem Neuen Testament? Hat nicht Jesus die Zehn Gebote sogar noch verschärft? Wo bleibt da das Evangelium? Oder sind diese zehn Regeln nur ungefähre Richtlinien? Kann man die auch mit gutem Gewissen übertreten, so wie Jesus sich auch nicht immer an seine eigenen Regeln gehalten hat? Denken wir nur daran, dass er bei seiner Verurteilung nicht die andere Wange hingehalten hat, als er geschlagen wurde, sondern sich verbal verteidigte.

Ein spannendes Thema. Die zehn Gebote können gut und hilfreich sein, damit das Leben in einem geschützten Raum wachsen kann. Sie können aber auch zu einer Gesetzlichkeit führen, wo der Buchstabe tötet. Wo verläuft die Grenze? Also: es gibt gute Gründe, darüber ins Gespräch zu kommen.

 

Die Abende beginnen jeweils ab 19.30 Uhr mit einem leckeren Imbiss an Stehtischen und enden um 21.30 Uhr. Um einen freiwilligen Kostenbeitrag von 5 Euro wird gebeten.

Anmeldung per mail bis 5.2. an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch: 05551/5533  AG

 

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Hier ist eine Buchempfehlung

Erstmal kurz vorweg: Wenn jemand von euch einen super Buch Tipp hat, kann Er / Sie das hier auch gerne vorstellen. 

Aber nun zum Buch:

DENIS MUKWEGE: MEINE STIMME FÜR DAS LEBEN 

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Eine Stimme, die sich erhebt gegen die Grausamkeiten gegenüber Frauen im Kongo und die ihnen so ihre Würde zurückgibt.

Eine Stimme gegen die Gräueltaten gegenüber Frauen und für die Würde eines ganzen Volkes

"Solange Frauen zu uns kommen, und sei es auch nur eine einzige, werde ich nicht aufhören, meinen Zorn hinauszuschreien." 

Seit 1999 wurden im Panzi-Krankenhaus 50 000 Frauen, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind, operiert. Und noch immer kommen jeden Tag viele, denen hier geholfen werden kann. 

Deniz Mukwege hat es sich zum Ziel gesetzt, diesen Frauen ihre Würde zurückzugeben und so ein ganzes Volk zu retten. 

Meine Stimme für das Leben ist seine Lebensgeschichte, von seiner frühesten Kindheit bis zum heutigen Tage. Er erzählt unprätentios und ohne Allüren von seinem Leben, seiner Familie, der Prägung durch seine Eltern, der schon sehr frühen Gewissheit, Menschen helfen zu wollen. Trotz großer Hindernisse kann er schließlich das Medizinstudium aufnehmen und sich seinen Lebenstraum erfüllen. Seine Frau Madeleine ist seine große Stütze, geht mit ihm nach Europa (Frankreich) und schließlich auch wieder in den unsicheren Kongo zurück, obwohl sie in Frankreich ein sorgenfreies Leben hätten führen können. 

Mukwege verschreibt sich der Aufgabe, den vielen Frauen im Land zu helfen, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind. Die Übergriffe gegenüber Frauen sind eine Kriegswaffe, die die unterschiedlichen Stämme auf unvorstellbar grausame Weise einsetzen. Den Frauen ein menschenwürdiges Leben und ihre Würde zurück zu geben, ist seine Passion. Dafür wird er nicht nur einmal beinahe getötet. Wie durch ein Wunder entrinnt er mehreren Anschlägen auf ihn. Sein Einsatz macht es ihm unmöglich, sich ohne Leibwächter zu bewegen und sein Krankenhaus verlässt er nur noch, um ins Ausland zu reisen. 

Was für ein Opfer dieser Mann für den Kampf gegen die Grausamkeiten im Kongo in Kauf nimmt, zeugt von einer Größe, die nur durch seinen festen Glauben an Gott und an das Gute im Menschen zu erklären ist. 

Deniz Mukwege ist ein Mann, der den Friedensnobelpreis mehr als verdient hat und uns allen ein großes Vorbild sein sollte. 

Ein absolut lesenswertes Buch, das mich sehr erschüttert und sehr bewegt hat.       Bunnen Verlag, 22.-€, Rezension von MelaKafer

 

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ERNTEDANKOPFER 2018

Das Erntedankopfer 2018 haben wir u.a. zu Gunsten für unsere Kuba-Patenschaft  EBM International - KUBA eingesammelt. Eine weitere, vorher festgelegte Summe, ging an das Neue Land in Amelith. 

Für auftretende Fragen - die Gemeindeleitung gibt gerne Auskunft.


 

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