Pastoreineinführung von Johannes Hilliges in der ChristuskircheDr. I. Gralle, Ehepaar Hilliges, C. Wilp - ©Foto: PrivatMit einem Gottesdienst und einem Gemeindefest hat jetzt die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Northeim (Christuskirche) ihren neuen Pastor Johannes Hilliges und seine Frau Sieglind willkommen geheißen. In seiner Einführungspredigt wies Pastor Klaus-Peter Marquass (Uslar) darauf hin, dass Christen nach den Worten des Apostels Paulus Schatzträger seien. Allerdings sei diese Eigenschaft nicht gleich zu sehen. Vielmehr sähen Christen oft abgehetzt, zweifelnd oder auch sündig aus. Allerdings bleibe es dabei: „Wo wir normale Menschen sehen, sieht Gott einen Schatz.“ Es sei das Programm der nächsten Jahre für die Gemeinde Northeim und ihr neues Pastorenehepaar zu lernen, Schätze zu entdecken und für andere sichtbar zu machen. Dies gehe mit Vergebung, Barmherzigkeit und Liebe. Marquass hatte zusammen mit Hilliges am Theologischen Seminar das Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Hamburg studiert.

Vertreter verschiedener Gemeinden und Organisationen der Region nahmen in Grußworten das Bild vom Schatz auf. So wies der 1. Stellvertretende Bürgermeister der Stadt, Wolfgang Haendel, auf einen großen Münzschatz hin, der vor Jahren in der Stadt gefunden wurde. Aber auch darüber hinaus gebe es in Stadt und Umgebung viel zu entdecken. Der reformierte Pastor René Lammer begrüßte Hilliges im Namen des Ökumenischen Arbeitskreises. Dessen Treffen und gemeinsame Aktionen seien ein gutes Beispiel dafür, wie jeder seine eigenen Schätze zur gegenseitigen Bereicherung einbringe.

Pastor i. R. Hermann Woock, bei dem Hilliges vor seinem Theologiestudium ein „Zeit-für-Gott-Jahr“ absolvierte, überraschte den neuen Pastor der Gemeinde Northeim mit einem Druck von Beiträgen, die Hilliges in seinem damaligen Dienstjahr für die Gemeinde Berlin-Spandau geschrieben hatte.

Um das Eingewöhnen in die neue Umgebung zu erleichtern hat die Gemeinde Northeim das neue Pastorenehepaar zu einem Rundgang mit Stadtführer „Bruder Johannes“ eingeladen. WB

 

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Am 27. und 2Nürtingen SIngen18. Juli wurde unser zukünftiger Pastor Johannes Hilliges zusammen mit seiner Frau Sieglind in der bisherigen Gemeinde in Nürtingen verabschiedet.  In 20 gemeinsamen Jahren hat sich eine hohe Wertschätzung ausgebildet, und die Gemeinde feierte den Abschied mit Gottesdiensten, viel Musik, gemeinsamem Essen und kreativen Beiträgen.

Eine kleine Gruppe aus Northeim hat sie dort begrüßt und mit einigen umgedichteten Liedern abgeholt, die großen Anklang fanden.  Die lange und liebevolle Verbundenheit machte es den Nürtingern schwer, ihr Pastorenehepaar ziehen zu lassen, und viele von ihnen drückten aus, dass der Abschied leichter wird, weil sie sehen, wie herzlich die Northeimer sie willkommen heißen.       IG

 

Nürtingen SINGENNürtingen Hilligen

 

Festgottesdienst mit der Einbecker Gemeinde, dem "Neuen Land" und der GemeindeunterrichtsentlassungEin besonderer Gottesdienst mit vielen Mitwirkenden und noch viel mehr Besuchern durften wir am 16. Juni in unserer Kirche feiern. Die Teens der Einbecker und Northeimer Baptistengemeinden haben ihren Gemeindeunterricht nach zwei Jahren Zusammenarbeit beendet und das wurde gefeiert! Das Thema für diesen Gottesdienst war: Viele Kirchen - ein Glaube. Dazu haben die Jugendlichen eigene Beiträge im Gottesdienst vorgetragen. Mit dabei waren natürlich viele Einbecker und Northeimer Familien und Freunde. Zusätzlich bekamen wir Besuch vom NEUEN LAND aus Amelith: die dort lebenden Gäste und Mitarbeiter sind seit vielen Jahren mit uns und ebenso mit der Einbecker Gemeinde verbunden. Die Predigt hielt Eberhard Ruß aus Amelith. 

Festgottesdienst in der Christuskirche in Northeim, Baptisten.

Im Anschluß an den Gottesdienst gab es noch Zeit für Gespräche und ein gemeinsames Mittagessen, was bei schönem Wetter im Garten eingenommen wurde. 

 

Es war ein sehr schöner Festgottesdienst - Vielen Dank an Alle!   KHV

 

 

 

 

 

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Begegnungen- so lautet die Überschrift über all den Veranstaltungen und Vorhaben, die in diesem Jahr in unserer Gemeinde stattfinden. Weil es uns wichtig ist, uns kennenzulernen, weil wir annehmen, dass es ein Interesse am anderen gibt, der über den sonntäglichen Kontakt hinausgeht. Das Thema Begegnungen hat uns als Gemeindeleitung aber auch inspiriert, einmal über unseren Tellerrand hinauszuschauen. So kam es, dass wir ein Treffen mit der liberalen Jüdischen Gemeinde in Göttingen verabredet haben.  Am 26.März sind wir mit 20 Personen nach Göttingen in die Angerstraße gefahren und haben uns von Frau Jürgenliemk, der 1. Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde, hineinnehmen lassen in die Geschichte und Gegenwart ihrer Religion und Kultur, in die Erfahrungen im politischen und interreligiösen Miteinander und die Auseinandersetzungen und kritischen Betrachtungen der eigenen Traditionen. 

Schon die ersten 5 Minuten waren atemberaubend. Zu verstehen, dass wir nicht nur in einer Synagoge sitzen, sondern gleichermaßen in einem Hochsicherheitstrakt mit schusssicheren Fensterscheiben, mit umzäuntem Gelände, das demnächst noch durch Stacheldraht ergänzt wird, mit Türen, die von Nichtautorisierten von außen nicht zu öffnen sind, Kameraüberwachung innen und außen. Alles Auflagen des Landeskriminalamtes, die von der Gemeinde selbst zu finanzieren sind. Ohne Einhalten dieser Auflagen sei eine Jüdische Gemeinde polizeilich nicht zu schützen…Beklemmend!

Die liberale Jüdische Gemeinde ist nach den Worten der ersten Vorsitzenden eine kleine Gemeinde, die 120 Gemeindeglieder hat und sich nach dem Nationalsozialismus wieder neu gegründet hat. Wir haben gelernt, dass es drei unterschiedliche Richtungen innerhalb der Jüdischen Gemeinden gibt. Neben der liberalen gibt es die konservative und die orthodoxe Gemeinde. In der liberalen Gemeinde gelten Männer und Frauen gleichberechtigt, welches in den beiden anderen Gemeinden anders gehandhabt wird.

Wir haben gelernt, dass die Synagoge in der Angerstraße eigentlich in Bodenfelde stand, dort aber während des Nationalsozialismus nicht mehr genutzt wurde, weil die jüdischen Gemeindeglieder entweder verhaftet oder geflohen waren. Weil ein Bodenfelder Bauer die Synagoge als Scheune gut gebrauchen konnte, hat die Synagoge in Bodenfelde die Progromnacht überlebt und wurde Anfang des 21. Jahrhunderts Stein für Stein abgebaut und in Göttingen wieder aufgebaut. Im vergangenen Jahr wurde der 10. Geburtstag des Wiederaufbaus gefeiert.

Wir haben viel erfahren über die Geschichte dieser Gemeinde, über ihre Gottesdienste, ihre Traditionen, ihre Lebensfreude trotz aller Widrigkeiten. Wir haben gestaunt über die Ernsthaftigkeit und Mühe, die die Gemeindeglieder für ihre Religion und Gemeinde investieren und auch über ihr soziales Engagement. Unter anderem betreut die jüdische Gemeinde noch 20 Holocaust-Überlebende. Wir haben erfahren, dass Singen ein ganz wichtiges Element in den Gottesdiensten ist, natürlich auf hebräisch.

Frau Jürgenliemk hat viele Fragen zu beantworten gehabt. Sie hat uns die Einrichtung der Synagoge und die Symbole für gottesdienstliche Handlungen gezeigt. Wir durften die Thorarollen aus dem Thoraschrank sehen, haben gelernt, dass es den Beruf des Thoraschreibers gibt, dass die Thorarollen handschriftlich auf Tierhaut geschrieben werden und dass auch Thorarollen koscher sein müssen.

Was unsere Gemeinden gemeinsam haben: Auch die jüdische Gemeinde isst gern miteinander. Nach den Gottesdiensten, zu den Festen trifft man sich im benachbarten Gemeindehaus regelmäßig zum Essen.

Und wir sind eingeladen worden, mit einer kleinen Gruppe an einem Freitagabendgottesdienst teilzunehmen. 

Ich zitiere mal aus der Mail von Frau Jürgenliemk: „….es hat mir großen Spaß gemacht, mit Ihrer Gruppe zusammen zu sein, die so interessiert und zugewandt ist- das tut gut in Zeiten, in denen uns der Wind manchmal sehr kalt entgegen weht. Ich kann Ihnen mitteilen, dass der Kantor Daniel Kempin am 10. Mai zum Gottesdienst bei uns ist- wenn Sie mögen, könnte hier gern eine kleine Gruppe als Gäste dazukommen…..“

Ich bin dankbar für die Begegnung im März. Wir sind ganz beseelt zurück nach Northeim gefahren mit dem Wunsch, nicht das letzte Mal dort gewesen zu sein.

Wer Interesse hat an der Gottesdienstteilnahme im Mai, melde sich bitte bei Regina Bauer..     RB

 

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CrossOver ReginaDer Crossover Chor aus Braunschweig gab sich die Ehre. Oder besser: gab GOTT die Ehre!  Sängerinnen und Sänger im Alter zwischen 16 und 60 Jahren haben unser Gemeindehaus mit Klängen und Farben und ganz viel Freude und Strahlen verzaubert. Einfach hinreißend - nein mitreißend! Das zweistündige Programm reichte vom Spiritual über Gospel bis hin zum fetzigen „Sacropop-Lied“, welches teilweise von einer ruhigen Ballade unterbrochen wurde. Die Soloparts wurden überwiegend von Nachwuchssolisten peppig und frech und unverschämt gut vorgetragen. Besonders waren jedoch die sehr persönlichen Zeugnisse einiger Sängerinnen und Sänger, die ihren Glauben und ihre Erfahrungen mit Gott den Zuhörern mitteilten.  Es war ein wunderschöner Abend, der die Northeimer Musiknacht definitiv bereichert hat.   KHVNortheimer Musiknacht auch in der Christuskirche. Der Braunschweiger Chor CROSSOVER gastierte bei den Baptisten.Northeimer Musiknacht auch in der Christuskirche. Regina Bauer begrüßt den Braunschweiger Chor CROSSOVER bei den Baptisten. 

 

 

 

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Der Crossover Chor aus Braunschweig besteht seit 1984 und setzt sich aus Sängerinnen und Sängern im Alter zwischen 16 und 60 Jahren zusammen. Das Repertoire reicht vom Spiritual über Gospel bis hin zum fetzigen „Sacropop-Lied“, welches teilweise von einer ruhigen Ballade unterbrochen wird. Dabei werden die Soloparts überwiegend von Nachwuchssolisten peppig und frech vorgetragen. Der Chor hat zwei CDs eingespielt und zahlreiche Konzertreisen im In- und Ausland durchgeführt (z. B. Polen, Brasilen, Südafrika,  Kanada, Norwegen, Finnland, Portugal, Frankreich, Österreich, Estland und Spanien). Aber auch in Braunschweig in der Stadthalle und in der Weihnachtszeit seit 2006  auch  in den Schlossarkarden gibt der Gospelchor regelmäßig Konzerte. Northeimer Musiknacht 2019 

Bildschirmfoto 2019 02 12 um 15.33.16Vor einem vollbesetzten Haus hielt Prof. Siegfried Zimmer am 23. Januar einen Vortrag zum Thema WEN GOTT SO ALLES LIEBT …  Homosexualität – die schwule Frage.  Anhand von Bibelzitaten erläuterte er, was das Alte und Neue Testament zum Thema Homosexualität aussagen. Viele gängige Meinungen wurden dabei hinterfragt und neu bewertet. Zwei Beispiele:

Den bekannten Text aus 1. Mose 19 (vor der Zerstörung von Sodom) sieht Zimmer nicht im Zusammenhang mit Homosexualität, sondern als eine Schilderung von Fremdenfeindlichkeit, als eine Missachtung des Gastrechts durch Heterosexuelle.

Im Römerbrief Kapitel 1, 26-27 wendet sich Paulus gegen die Dekadenz der Oberschicht, die Knaben als Sexobjekt für Heterosexuelle nutzte. Homosexualität in Form einer lebenslangen fürsorglichen Partnerschaft sieht Siegfried Zimmer in der Bibel nicht erwähnt. 

Die zahlreichen Besucher aus vielen Kirchen und Gemeinden der Region erlebten einen engagierten Vortrag, der von einer lebhaften Diskussion und intensiven Nachgesprächen gefolgt war.  IG

 

 

 

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Leider ist es schon wieder vorbei - das Frühstück am Samstagmorgen für Frauen. Die Christuskirche war voll besetzt mit Frauen jeden Alters, die zusammen klönten und aßen, wunderbar vorgetragenen Liedern zuhörten, einem Vortrag lauschten und sich von dem Frauenteam der Christuskirche verwöhnen ließen. Das Thema: Starke Mütter, starke Töchter. Eine Position konnte mindestens Jede ausfüllen, denn Töchter sind wir ja alle.

 

doro und martin mueller meyer 1 20181210 1668492706Das Ehepaar Dorothe Meyer und Martin Müller hat mit wunderbar dargebotenen Musikeinlagen einen weiteren Akzent gesetzt. Wir Frauen müssen beispielsweise öfter mal an uns selber denken und uns auch ruhig mal selbst beschenken. Es muss nicht unbedingt ein dicker Ring sein, wie in einem der vorgetragenen Lieder. Es ist auch schon ein Frühstück ohne Männer manchmal ein Geschenk!     KHV 

 

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Drei Abende über die Zehn Gebote 

 

Porträt A. Gralle Am 11., 13. und 18.Februar gestaltet Albrecht Gralle drei Abend über die Zehn Gebote im Gemeindehaus der Lutherischen Kirche in Langenholtensen (das Gebäude neben der Kirche).

Das alte Israel wurde wegen seiner Gebote von den umliegenden Völkern beneidet. Gute Lebensregeln zu haben, war eine Hilfe für gelingendes Leben. Sicher, es gab in Ägypten und im Zweistromland auch hilfreiche Gebote, die in manchem sogar den Zehn Geboten ähnelten, aber diese kompakte Form von Freiheit und Bindung, ist schon einmalig.

Wir werden an drei Abenden, den zehn Geboten auf die Spur kommen. Was ist eigentlich damit gemeint, wenn man Vater und Mutter ehren soll? Und warum sollen wir den Feiertag heiligen? Was ist das überhaupt? Sind manche Gebote vielleicht überholt? Und sind sie womöglich der Ursprung eines schlechten Gewissens?

Und was ist mit dem Neuen Testament? Hat nicht Jesus die Zehn Gebote sogar noch verschärft? Wo bleibt da das Evangelium? Oder sind diese zehn Regeln nur ungefähre Richtlinien? Kann man die auch mit gutem Gewissen übertreten, so wie Jesus sich auch nicht immer an seine eigenen Regeln gehalten hat? Denken wir nur daran, dass er bei seiner Verurteilung nicht die andere Wange hingehalten hat, als er geschlagen wurde, sondern sich verbal verteidigte.

Ein spannendes Thema. Die zehn Gebote können gut und hilfreich sein, damit das Leben in einem geschützten Raum wachsen kann. Sie können aber auch zu einer Gesetzlichkeit führen, wo der Buchstabe tötet. Wo verläuft die Grenze? Also: es gibt gute Gründe, darüber ins Gespräch zu kommen.

 

Die Abende beginnen jeweils ab 19.30 Uhr mit einem leckeren Imbiss an Stehtischen und enden um 21.30 Uhr. Um einen freiwilligen Kostenbeitrag von 5 Euro wird gebeten.

Anmeldung per mail bis 5.2. an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch: 05551/5533   AG

 

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Das Erntedankopfer 2018 haben wir u.a. zu Gunsten für unsere Kuba-Patenschaft  EBM International - KUBA eingesammelt. Eine weitere, vorher festgelegte Summe, ging an das Neue Land in Amelith. 

Für auftretende Fragen - die Gemeindeleitung gibt gerne Auskunft.

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