©RB Uschi BorkowskiAm Samstag, den 9.11. war es im Gottesdienstraum der Christuskirche wieder trubelig. Stimmengewirr von über 100  Frauen füllte den Raum. 12 Mitarbeiterinnen hatten zum 22. Mal das Frühstückstreffen für Frauen vorbereitet, dazu eingeladen und es durchgeführt.  Schon nach dem letzten FF im vergangenen Jahr wurde der neue Termin festgelegt, das Thema grob entworfen, überlegt, was hat sich bewährt, was machen wir dieses Mal anders. Das FF lebt davon, dass viele mithelfen, jeFF Schall Rauch 20191109 IMG 0585de/r so, wie sie/er es am besten kann. Ja, Ers gab es auch. Am Donnerstagabend trafen sich die kräftigen Männer unserer Gemeinde. Sie räumten innerhalb von 30 Minuten die Gemeinde komplett um. Tische wanderten von der Empore, aus dem Seminarraum und Jugendraum nach unten, Stühle wurden gestellt, überzählige Stühle weggeräumt. Man hatte das Gefühl, es hat ihnen sogar Spaß gemacht. Und dann kamen Freitag die Mitarbeiterinnen.  Es wurde eingedeckt, dekoriert, geschmückt, gebacken, Platten vorbereitet und was alles nötig ist für ein außergewöhnliches Frühstück. Ein Frühstück, das nicht nur satt macht, sondern das den Besucherinnen vermitteln kann: Ihr seid wichtig, wir wollen euch heute verwöhnen, an diesen guten Gaben sollt ihr erleben, dass Gott euch Gutes gönnt.

Der Samstagvormittag stand unter dem Thema: Gelungene Beziehungen fallen nicht vom Himmel…oder vielleicht doch? Referentin der Veranstaltung war Uschi Borkowski, Förderschullehrerin, Traumatherapeutin und Systemische Beraterin und Familientherapeutin (SG) von der Beratungspraxis "AUFWIND", Hannover/Laatzen. „Gibt es Gründe dafür, dass Menschen scheinbar mühelos mit unterschiedlichsten Menschen klarkommen? Gibt es Gründe für unterschiedliche Bedürfnisse nach Nähe und Distanz? Warum macht mein Partner immer dicht, wenn ich Nähe brauche? Oder umfrauenfruehstueck 2019 1 20191007 1088438282gekehrt?“ In ihrem Vortrag erläuterte Uschi Borkowski die Bindungstherorie des Pschoanalytikers John Bowlby und des Kinder-und Jugendpsychiaters Dr. Karl Heinz Brisch. An vielfältigen Beispielen erfuhren die Zuhörerinnen, welchen Einfluss frühkindliche Bindungen oder Nichtbindungen auf die späteren Beziehungen haben. In dem Vortrag wurden die Zuhörerinnen ermutigt, sich selbst wahrzunehmen, sich ernst zu nehmen in ihren Bedürfnissen und sich etwas Gutes zu tun. Mutmachend für viele Zuhörerinnen war auch der von der Referentin gegebene Hinweis, dass egal, welche Erfahrungen Menschen im Handgepäck haben, Veränderung und Heilwerden möglich sind. Uschi Borkowski wies am Beispiel von Psalm 139 auf die allumfassende Liebe Gottes zu dem einzelnen Menschen hin, die unabhängig von menschlichen Bindungserfahrungen immer ein Ja zu dem Einzelnen bereit hält.
©KHV Schall und Rauch IMG 0581

Ein besonderes Bonbon war für die Frühstücksfrauen neben einem unschlagbar leckeren Buffet der Auftritt des Männerquartetts Schall und Rauch aus Berlin. Beziehungsschmankerl aus unterschiedlichsten Zeiten wurden mit viel Witz und großer Musikalität dargeboten.„Super“, „wieder ein Highlight“, „wie machen Sie das, dass es jedes Jahr noch besser wird?“, so das Fazit der Besucherinnen.  Nach drei intensiven Stunden verließen die Gäste das Frühstückstreffen mit einem breiten Lächeln auf den Gesichtern und voller Vorfreude auf das Treffen im nächsten Jahr.   RB


 

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Inspiriert leben - Samstag der Weltmission am 2.November 2019

Wo könnte das Thema Weltmission besser passen als in einer Kirche mit Christen aus 45 verschiedenen Ländern? Die New-Life-Church, eine Gemeinde in Düsseldorf, in der Christen aus 45 verschiedenen Ländern regelmäßig zusammenkommen, um Gottesdienste zu feiern, das war der Treffpunkt, zu dem das Komitee für Weltmission in unserem Bund eingeladen hatte. Wir haben in einem Interview von unserem persönlichen Weg nach Sierra Leone als Augenärztin und Pastor berichtet unter dem Titel Auftrag – Abenteuer – Empathie, und in einem Workshop Fragen beantwortet. 

Im Libanon besteht ein Viertel der Bevölkerung mittlerweile aus Flüchtlingen. Alia Abboud, eine Libanesin von der Organisation German Baptist Aid erzählte von den Herausforderungen, aber auch dem großen Engagement und dem Herz für die Menschen bei ihrem Team, das im Libanon Flüchtlingsarbeit durchführt.

Kürsad Ergüven, türkischer Jugendpastor aus Istanbul, kann sich kaum retten vor interessierten jungen Leuten, die in die neu gegründeten Baptistengemeinden strömen. Ein beeindruckender Spagat zwischen Verkündigung und Diplomatie in einer sensiblen politischen Situation.

Alfred Aidoo aus Ghana, der ehemalige Pastor der New-Life-Church, sprach von der Arbeit in Düsseldorf mit der bunten Schar von Christen aus so vielen Ländern und von der Unbefangenheit, das Evangelium weiterzusagen, die er aus Ghana mitgebracht hat.

Ein Tag mit viel Inspiration und Begegnungen.

Am 1. Advent wird unsere Gemeinde einen Gottesdienst mit dem Thema Weltmission feiern, zusammen mit den Einbecker Baptisten. Diesmal sind wir zu Gast in Einbeck. In Northeim wird daher am 1.12. kein Gottesdienst stattfinden. Eine herzliche Einladung zu einem Gottesdienst, der über den Tellerrand blickt!

Albrecht und Ingrid Gralle

Weltmission 1

 

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Gottesdienst zum Erntedank für alle Sinne 
Schmecken, riechen, tasten, hören, sehen: Alle fünf Sinne waren an Erntedank in der gut gefüllten Christuskirche gefordert. Neben den üblichen Gottesdienstelementen gab es einen Bericht zur Lage in der Landwirtschaft, bei dem ein ausführlicher Schlenker zur Klimaveränderung nicht fehlen durfte. Daneben konnten sich die Gottesdienstbesucher an sechs Ständen über Kräuter, Getreide und was sonst noch alles im Garten und auf dem Feld wächst informieren oder ihr Wissen testen. WB

Die Predigt hielt Johannes Hilliges.

Fotos: WB und A. Köhler

 

spenden weiss 1 20190124 2059924355Wie auch im letzte Jahr wurde unser Erntedankopfer zu je 1/3 zu Gunsten für unsere Kuba-Patenschaft eingesammelt, das zweite Drittel wurde an das Neuen Land in Amelith weitergeleitet und 1/3 verbleibt in unserem Gemeindehaushalt. Die Lebensmittel vom Ga(r)bentisch bekam die Northeimer Tafel.

Für auftretende Fragen - die Gemeindeleitung gibt gerne Auskunft.

 

 

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20190901 Einführung Hilliges 2Mit einem Gottesdienst und einem Gemeindefest hat jetzt die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Northeim (Christuskirche) ihren neuen Pastor Johannes Hilliges und seine Frau Sieglind willkommen geheißen. In seiner Einführungspredigt wies Pastor Klaus-Peter Marquass (Uslar) darauf hin, dass Christen nach den Worten des Apostels Paulus Schatzträger seien. Allerdings sei diese Eigenschaft nicht gleich zu sehen. Vielmehr sähen Christen oft abgehetzt, zweifelnd oder auch sündig aus. Allerdings bleibe es dabei: „Wo wir normale Menschen sehen, sieht Gott einen Schatz.“ Es sei das Programm der nächsten Jahre für die Gemeinde Northeim und ihr neues Pastorenehepaar zu lernen, Schätze zu entdecken und für andere sichtbar zu machen. Dies gehe mit Vergebung, Barmherzigkeit und Liebe. Marquass hatte zusammen mit Hilliges am Theologischen Seminar das Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Hamburg studiert.

Vertreter verschiedener Gemeinden und Organisationen der Region nahmen in Grußworten das Bild vom Schatz auf. So wies der 1. Stellvertretende Bürgermeister der Stadt, Wolfgang Haendel, auf einen großen Münzschatz hin, der vor Jahren in der Stadt gefunden wurde. Aber auch darüber hinaus gebe es in Stadt und Umgebung viel zu entdecken. Der reformierte Pastor René Lammer begrüßte Hilliges im Namen des Ökumenischen Arbeitskreises. Dessen Treffen und gemeinsame Aktionen seien ein gutes Beispiel dafür, wie jeder seine eigenen Schätze zur gegenseitigen Bereicherung einbringe.

Pastor i. R. Hermann Woock, bei dem Hilliges vor seinem Theologiestudium ein „Zeit-für-Gott-Jahr“ absolvierte, überraschte den neuen Pastor der Gemeinde Northeim mit einem Druck von Beiträgen, die Hilliges in seinem damaligen Dienstjahr für die Gemeinde Berlin-Spandau geschrieben hatte.

Um das Eingewöhnen in die neue Umgebung zu erleichtern hat die Gemeinde Northeim das neue Pastorenehepaar zu einem Rundgang mit Stadtführer „Bruder Johannes“ eingeladen. WB

 

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Am 27. und 2Nürtingen SIngen18. Juli wurde unser zukünftiger Pastor Johannes Hilliges zusammen mit seiner Frau Sieglind in der bisherigen Gemeinde in Nürtingen verabschiedet.  In 20 gemeinsamen Jahren hat sich eine hohe Wertschätzung ausgebildet, und die Gemeinde feierte den Abschied mit Gottesdiensten, viel Musik, gemeinsamem Essen und kreativen Beiträgen.

Eine kleine Gruppe aus Northeim hat sie dort begrüßt und mit einigen umgedichteten Liedern abgeholt, die großen Anklang fanden.  Die lange und liebevolle Verbundenheit machte es den Nürtingern schwer, ihr Pastorenehepaar ziehen zu lassen, und viele von ihnen drückten aus, dass der Abschied leichter wird, weil sie sehen, wie herzlich die Northeimer sie willkommen heißen.       IG

 

Nürtingen SINGENNürtingen Hilligen

 

Festgottesdienst mit der Einbecker Gemeinde, dem "Neuen Land" und der GemeindeunterrichtsentlassungEin besonderer Gottesdienst mit vielen Mitwirkenden und noch viel mehr Besuchern durften wir am 16. Juni in unserer Kirche feiern. Die Teens der Einbecker und Northeimer Baptistengemeinden haben ihren Gemeindeunterricht nach zwei Jahren Zusammenarbeit beendet und das wurde gefeiert! Das Thema für diesen Gottesdienst war: Viele Kirchen - ein Glaube. Dazu haben die Jugendlichen eigene Beiträge im Gottesdienst vorgetragen. Mit dabei waren natürlich viele Einbecker und Northeimer Familien und Freunde. Zusätzlich bekamen wir Besuch vom NEUEN LAND aus Amelith: die dort lebenden Gäste und Mitarbeiter sind seit vielen Jahren mit uns und ebenso mit der Einbecker Gemeinde verbunden. Die Predigt hielt Eberhard Ruß aus Amelith. 

Festgottesdienst in der Christuskirche in Northeim, Baptisten.

Im Anschluß an den Gottesdienst gab es noch Zeit für Gespräche und ein gemeinsames Mittagessen, was bei schönem Wetter im Garten eingenommen wurde. 

 

Es war ein sehr schöner Festgottesdienst - Vielen Dank an Alle!   KHV

 

 

 

 

 

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Begegnungen- so lautet die Überschrift über all den Veranstaltungen und Vorhaben, die in diesem Jahr in unserer Gemeinde stattfinden. Weil es uns wichtig ist, uns kennenzulernen, weil wir annehmen, dass es ein Interesse am anderen gibt, der über den sonntäglichen Kontakt hinausgeht. Das Thema Begegnungen hat uns als Gemeindeleitung aber auch inspiriert, einmal über unseren Tellerrand hinauszuschauen. So kam es, dass wir ein Treffen mit der liberalen Jüdischen Gemeinde in Göttingen verabredet haben.  Am 26.März sind wir mit 20 Personen nach Göttingen in die Angerstraße gefahren und haben uns von Frau Jürgenliemk, der 1. Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde, hineinnehmen lassen in die Geschichte und Gegenwart ihrer Religion und Kultur,

CrossOver ReginaDer Crossover Chor aus Braunschweig gab sich die Ehre. Oder besser: gab GOTT die Ehre!  Sängerinnen und Sänger im Alter zwischen 16 und 60 Jahren haben unser Gemeindehaus mit Klängen und Farben und ganz viel Freude und Strahlen verzaubert. Einfach hinreißend - nein mitreißend! Das zweistündige Programm reichte vom Spiritual über Gospel bis hin zum fetzigen „Sacropop-Lied“, welches teilweise von einer ruhigen Ballade unterbrochen wurde. Die Soloparts wurden überwiegend von Nachwuchssolisten peppig und frech und unverschämt gut vorgetragen. Besonders waren jedoch die sehr persönlichen Zeugnisse einiger Sängerinnen und Sänger, die ihren Glauben und ihre Erfahrungen mit Gott den Zuhörern mitteilten.  Es war ein wunderschöner Abend, der die Northeimer Musiknacht definitiv bereichert hat.   KHVNortheimer Musiknacht auch in der Christuskirche. Der Braunschweiger Chor CROSSOVER gastierte bei den Baptisten.Northeimer Musiknacht auch in der Christuskirche. Regina Bauer begrüßt den Braunschweiger Chor CROSSOVER bei den Baptisten. ©KHV 

 

 

 

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Der Crossover Chor aus Braunschweig besteht seit 1984 und setzt sich aus Sängerinnen und Sängern im Alter zwischen 16 und 60 Jahren zusammen. Das Repertoire reicht vom Spiritual über Gospel bis hin zum fetzigen „Sacropop-Lied“, welches teilweise von einer ruhigen Ballade unterbrochen wird. Dabei werden die Soloparts überwiegend von Nachwuchssolisten peppig und frech vorgetragen. Der Chor hat zwei CDs eingespielt und zahlreiche Konzertreisen im In- und Ausland durchgeführt (z. B. Polen, Brasilen, Südafrika,  Kanada, Norwegen, Finnland, Portugal, Frankreich, Österreich, Estland und Spanien). Aber auch in Braunschweig in der Stadthalle und in der Weihnachtszeit seit 2006  auch  in den Schlossarkarden gibt der Gospelchor regelmäßig Konzerte. Northeimer Musiknacht 2019 

Siegfried Zimmer, NortheimVor einem vollbesetzten Haus hielt Prof. Siegfried Zimmer am 23. Januar einen Vortrag zum Thema WEN GOTT SO ALLES LIEBT …  Homosexualität – die schwule Frage.  Anhand von Bibelzitaten erläuterte er, was das Alte und Neue Testament zum Thema Homosexualität aussagen. Viele gängige Meinungen wurden dabei hinterfragt und neu bewertet. Zwei Beispiele:

Den bekannten Text aus 1. Mose 19 (vor der Zerstörung von Sodom) sieht Zimmer nicht im Zusammenhang mit Homosexualität, sondern als eine Schilderung von Fremdenfeindlichkeit, als eine Missachtung des Gastrechts durch Heterosexuelle.

Im Römerbrief Kapitel 1, 26-27 wendet sich Paulus gegen die Dekadenz der Oberschicht, die Knaben als Sexobjekt für Heterosexuelle nutzte. Homosexualität in Form einer lebenslangen fürsorglichen Partnerschaft sieht Siegfried Zimmer in der Bibel nicht erwähnt. 

Die zahlreichen Besucher aus vielen Kirchen und Gemeinden der Region erlebten einen engagierten Vortrag, der von einer lebhaften Diskussion und intensiven Nachgesprächen gefolgt war.  IG

 

 

 

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