Ökumene feiert "Online" 

Gottesdienst von der Baustelle der Sixtikirche   IMG 4825 Copyright Privat Pastoren auf Abstand

Unter dem Motto "Vom Kirchturm bis zum Fundament: Gottes Geist erfülle die Kirche" steht der Gottesdienst am Pfingstmontag, der vom Ökumenischen Arbeitskreis gefeiert wird. Ausnahmsweise wird er wegen der Corona-Einschränkungen als Videogottesdienst angeboten. Der Film ist auf den Internetseiten der beteiligten Gemeinden zu sehen. Der Onlinegottesdienst zeigt besondere Orte wie den Glockenturm, das "Pfingstloch" im Gewölbe, das Kirchenschiff ohne Bänke sowie das Fundament mit einem freigelegten Säulenfuß. In der größten Kirche des Landkreises Northeim wird zurzeit die 70 Jahre alte Heizungsanlage erneuert.

Den Gottesdienst gestalten Superintendent Jan von Lingen (Ev.-luth. Kirche), Dechant Andreas Pape (Röm.-kath. Kirche), Pastor René Lammer (Ev.-reformierte Kirche) und Pastor Johannes Hilliges (Ev.-freikirchliche Gemeinde, Baptisten). Musikalisch gestaltet wird der Videogottesdienst von Kreiskantor Benjamin Dippel und Kantorin Meike Davids. Lektorin ist die Kirchenvorstandsvorsitzende der Sixti-Gemeinde, Birgit Möller-Kühn. Das Pfingstfest gilt als Geburtsstunde der Kirche und erzählt von einem Sprachwunder durch den Heiligen Geist.    

Im Ökumenischen Arbeitskreis sind die Ev.-luth. Kirchengemeinden Sixti, Corvinus und Apostel, die katholische Mariengemeinde sowie die Ev.-reformierte Kirche Northeim und die evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Baptisten) vertreten. In dem gemeinsamen Pfingstgottesdienst werden normalerweise mehrere hundert Gottesdienstbesucher erwartet.      

 Jan von Lingen

.

 

.

22.03.2020    

Gottesdienst in Zeiten von Corona

Herrlich kühle Luft und strahlend blauer Himmel begleiten meinen Fußweg am Sonntagmorgen zum Gemeindehaus. Dieses strahlende Blau über mir wird durch keinen einzigen Kondensstreifen gekreuzt! Das gab es schon lange nicht mehr. Einige wenige Fußgänger kommen mir vom Bäcker entgegen, wir grüßen uns lächelnd und halten gebührend Abstand, indem man einfach auf die Straße tritt; es fährt ja fast kein Auto.

Im Gemeindehaus angekommen erwartet mich schon unser Pastor Johannes Hilliges. Ich habe heute nämlich ein ganz besonderes Date: Eine Predigt nur für mich - und meine Tante. So etwas ist mir noch nie passiert. Exklusiv darf ich die Worte hören, die sonst für alle Gemeindemitglieder, Freunde und Interessierten zu hören sind. Kann ich mit so viel Aufmerksamkeit überhaupt umgehen? Meine Tante jedenfalls nimmt alles ziemlich entspannt. Vollkommen gechillt hat sie sich erstmal lang gemacht. Ich richte mich schnell ein. Etwas vorbereiten muss ich mich schon, denn schließlich will ich nichts verpassen. Nachdem ich alles geregelt habe, beginnt Johannes auch schon mit seiner Predigt. Ganz leger gekleidet liest er mir die Leviten - nein, natürlich nicht. Er spricht über die Verse 35 + 36 aus dem Hebräerbrief, Kapitel 10. Durchhalten, dranbleiben. Auch in angespannten Zeiten. Und wer kennt sie nicht, gerade jetzt! Ich merke, wie ich zwischendurch doch gedanklich abschweife, mich nach meiner Tante umsehe, ob sie sich auch gut benimmt. Leider habe ich nun doch nicht die gesamte Predigt aufmerksam verfolgt und diese besondere Situation vielleicht nicht richtig Wert geschätzt. Da hat meine morgendliche Konzentration nicht mitspielen wollen. Aber Johannes hat es glücklicherweise nicht bemerkt. Er kommt allmählich zum Ende und ich bin wieder ganz Ohr. Der Segen, den Johannes zum Ende der Predigt ausspricht, erreicht mich heute vor allen anderen. Wunderbar! 

Es hat alles geklappt. Ich räume schnell auf, schnapp mir den Stick und meine Tante und gehe gesegnet heimwärts. Damit ich nicht nur allein gesegnet bleibe, stelle ich die heutige Predigt: „Zuversichtlich bleiben in schwierigen Zeiten” online auf die Homepage unserer Gemeinde und hoffe, dass sie von vielen gehört wird. Auch ich höre sie mir nochmal an und verpasse  dieses Mal nichts.

IMG 4817Ach ja, wer sich über das Verhalten meiner Tante wundert - sie ist eine Hovawart Hündin und trägt den Namen TANTE.                                                 KHV 

 

 

 

 

 

 

.

ES IST GENUG!

Bürgerkrieg in Syrien, Millionen Menschen auf der Flucht, verzweifelte Familien an der türkisch-griechischen Grenze, ein neues Virus, die Demokratie gefährdet. Es sieht so aus, als sei die Welt aus den Fugen geraten. Unsicherheit macht sich breit, nicht selten auch Angst.

Angst ist ein schlechter Ratgeber, sagt man. Aber: „In der Welt habt ihr Angst“, sagt Jesus. Das ist die Realität. Und er redet sie nicht weg. Es gibt ausreichend Gründe, Angst zu haben. Doch dann fügt er hinzu: „Ich habe die Welt überwunden.“

Deswegen ist es gut, mit dem, was wir auf dem Herzen haben, was uns verunsichert, was auch uns Angst macht, zu dem zu gehen, der Angstmachendes überwindet. Nicht wegwischt, wegredet sondern überwindet. 

Wir wollen Jesus unsere Hilflosigkeit bringen, IHN bitten, sich einzumischen. Wir wollen um Veränderung beten und um Hilfe. Christen stehen auf und sagen, dass sie nicht einverstanden sind mit Hass und Gewalt und dem Leben auf Kosten der Schwachen.

Mittwoch, den 11. März um 19.30 Uhr treffen wir uns in der Christuskirche zum politischen Abendgebet, einem Gebet für den Frieden. 

„Wenn euer Glaube  nur so groß wie ein Senfkorn wäre, würdet ihr zu dem Maulbeerbaum hier sagen: Heb dich samt deinen Wurzeln aus dem Boden und verpflanz dich ans Meer, er würde gehorchen.“

Herzliche Einladung, unseren Miniglauben in großen Dingen auszuprobieren und Gott ganz neu vertrauen zu lernen.

RB   

.

Heiligabend 2019 in der Christuskirche. Der geschmückte Tannenbaum bis unter die Decke, ein voll besetztes Haus. Pastor Johannes Hilliges predigt: „ Eine wunderbare Geschichte, eine unglaubliche Ansage, eine überwältigende Info: Der Retter ist da! Der Heiland ist geboren!“ 

Wie antworten die Menschen auf diese Nachricht? 

1. Die Engel antworten. Jetzt sucht Pastor Hilliges zwei Freiwillige. „Ihr müsst nichts sagen, nur da stehen und schön aussehen.“ Die Engel rühmen und preisen Gott mit großer Freude.

2. Die Hirten antworten. Auch zwei Darsteller für die Hirten finden sich spontan in der Gemeinde. Sie machen sich auf den Weg und suchen und finden Jesus, und sie reden darüber.

3. Die Leute von Betlehem antworten. Drei junge Damen kommen nach vorne, um die Bevölkerung darzustellen. Die Leute von Betlehem wundern sich und staunen.

4. Maria antwortet. Das tut sie nicht laut, sondern sie hört zu, hält eine innere Zwiesprache, sie bewegt das Gehörte in ihrem Herzen.

Was als Predigt begann, endete an der Krippe mit der Frage an die Gemeinde: wer findet sich in welcher dieser Antworten wieder? Im Lobpreis, auf dem Weg, im Staunen, im Hören? Wo und wie zeigt sich unser Glaube? IG

            Engel 02

 

               Engel 02Volk 04
 
            Engel 02Engel 02

 

.

©RB Uschi BorkowskiAm Samstag, den 9.11. war es im Gottesdienstraum der Christuskirche wieder trubelig. Stimmengewirr von über 100  Frauen füllte den Raum. 12 Mitarbeiterinnen hatten zum 22. Mal das Frühstückstreffen für Frauen vorbereitet, dazu eingeladen und es durchgeführt.  Schon nach dem letzten FF im vergangenen Jahr wurde der neue Termin festgelegt, das Thema grob entworfen, überlegt, was hat sich bewährt, was machen wir dieses Mal anders. Das FF lebt davon, dass viele mithelfen, jeFF Schall Rauch 20191109 IMG 0585de/r so, wie sie/er es am besten kann. Ja, Ers gab es auch. Am Donnerstagabend trafen sich die kräftigen Männer unserer Gemeinde. Sie räumten innerhalb von 30 Minuten die Gemeinde komplett um. Tische wanderten von der Empore, aus dem Seminarraum und Jugendraum nach unten, Stühle wurden gestellt, überzählige Stühle weggeräumt. Man hatte das Gefühl, es hat ihnen sogar Spaß gemacht. Und dann kamen Freitag die Mitarbeiterinnen.  Es wurde eingedeckt, dekoriert, geschmückt, gebacken, Platten vorbereitet und was alles nötig ist für ein außergewöhnliches Frühstück. Ein Frühstück, das nicht nur satt macht, sondern das den Besucherinnen vermitteln kann: Ihr seid wichtig, wir wollen euch heute verwöhnen, an diesen guten Gaben sollt ihr erleben, dass Gott euch Gutes gönnt.

Der Samstagvormittag stand unter dem Thema: Gelungene Beziehungen fallen nicht vom Himmel…oder vielleicht doch? Referentin der Veranstaltung war Uschi Borkowski, Förderschullehrerin, Traumatherapeutin und Systemische Beraterin und Familientherapeutin (SG) von der Beratungspraxis "AUFWIND", Hannover/Laatzen. „Gibt es Gründe dafür, dass Menschen scheinbar mühelos mit unterschiedlichsten Menschen klarkommen? Gibt es Gründe für unterschiedliche Bedürfnisse nach Nähe und Distanz? Warum macht mein Partner immer dicht, wenn ich Nähe brauche? Oder umfrauenfruehstueck 2019 1 20191007 1088438282gekehrt?“ In ihrem Vortrag erläuterte Uschi Borkowski die Bindungstherorie des Pschoanalytikers John Bowlby und des Kinder-und Jugendpsychiaters Dr. Karl Heinz Brisch. An vielfältigen Beispielen erfuhren die Zuhörerinnen, welchen Einfluss frühkindliche Bindungen oder Nichtbindungen auf die späteren Beziehungen haben. In dem Vortrag wurden die Zuhörerinnen ermutigt, sich selbst wahrzunehmen, sich ernst zu nehmen in ihren Bedürfnissen und sich etwas Gutes zu tun. Mutmachend für viele Zuhörerinnen war auch der von der Referentin gegebene Hinweis, dass egal, welche Erfahrungen Menschen im Handgepäck haben, Veränderung und Heilwerden möglich sind. Uschi Borkowski wies am Beispiel von Psalm 139 auf die allumfassende Liebe Gottes zu dem einzelnen Menschen hin, die unabhängig von menschlichen Bindungserfahrungen immer ein Ja zu dem Einzelnen bereit hält.
©KHV Schall und Rauch IMG 0581

Ein besonderes Bonbon war für die Frühstücksfrauen neben einem unschlagbar leckeren Buffet der Auftritt des Männerquartetts Schall und Rauch aus Berlin. Beziehungsschmankerl aus unterschiedlichsten Zeiten wurden mit viel Witz und großer Musikalität dargeboten.„Super“, „wieder ein Highlight“, „wie machen Sie das, dass es jedes Jahr noch besser wird?“, so das Fazit der Besucherinnen.  Nach drei intensiven Stunden verließen die Gäste das Frühstückstreffen mit einem breiten Lächeln auf den Gesichtern und voller Vorfreude auf das Treffen im nächsten Jahr.   RB


 

.

Gottesdienst zum Erntedank für alle Sinne 
Schmecken, riechen, tasten, hören, sehen: Alle fünf Sinne waren an Erntedank in der gut gefüllten Christuskirche gefordert. Neben den üblichen Gottesdienstelementen gab es einen Bericht zur Lage in der Landwirtschaft, bei dem ein ausführlicher Schlenker zur Klimaveränderung nicht fehlen durfte. Daneben konnten sich die Gottesdienstbesucher an sechs Ständen über Kräuter, Getreide und was sonst noch alles im Garten und auf dem Feld wächst informieren oder ihr Wissen testen. WB

Die Predigt hielt Johannes Hilliges.  

2019 10 06 erntedank w bauer 1 20191006 1207028356  2019 10 06 erntedank w bauer 1 20191006 1927732476 2019 10 06 erntedank w bauer 1 20191006 1055140289   2019 10 06 erntedank w bauer 1 20191006 1927732476   2019 10 06 erntedank w bauer 1 20191006 1217622533 

Fotos: WB und A. Köhle

 

spenden weiss 1 20190124 2059924355Wie auch im letzte Jahr wurde unser Erntedankopfer zu je 1/3 zu Gunsten für unsere Kuba-Patenschaft eingesammelt, das zweite Drittel wurde an das Neuen Land in Amelith weitergeleitet und 1/3 verbleibt in unserem Gemeindehaushalt. Die Lebensmittel vom Ga(r)bentisch bekam die Northeimer Tafel.

Für auftretende Fragen - die Gemeindeleitung gibt gerne Auskunft.

 

 

.

20190901 Einführung Hilliges 2Mit einem Gottesdienst und einem Gemeindefest hat jetzt die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Northeim (Christuskirche) ihren neuen Pastor Johannes Hilliges und seine Frau Sieglind willkommen geheißen. In seiner Einführungspredigt wies Pastor Klaus-Peter Marquass (Uslar) darauf hin, dass Christen nach den Worten des Apostels Paulus Schatzträger seien. Allerdings sei diese Eigenschaft nicht gleich zu sehen. Vielmehr sähen Christen oft abgehetzt, zweifelnd oder auch sündig aus. Allerdings bleibe es dabei: „Wo wir normale Menschen sehen, sieht Gott einen Schatz.“ Es sei das Programm der nächsten Jahre für die Gemeinde Northeim und ihr neues Pastorenehepaar zu lernen, Schätze zu entdecken und für andere sichtbar zu machen. Dies gehe mit Vergebung, Barmherzigkeit und Liebe. Marquass hatte zusammen mit Hilliges am Theologischen Seminar das Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Hamburg studiert.

Vertreter verschiedener Gemeinden und Organisationen der Region nahmen in Grußworten das Bild vom Schatz auf. So wies der 1. Stellvertretende Bürgermeister der Stadt, Wolfgang Haendel, auf einen großen Münzschatz hin, der vor Jahren in der Stadt gefunden wurde. Aber auch darüber hinaus gebe es in Stadt und Umgebung viel zu entdecken. Der reformierte Pastor René Lammer begrüßte Hilliges im Namen des Ökumenischen Arbeitskreises. Dessen Treffen und gemeinsame Aktionen seien ein gutes Beispiel dafür, wie jeder seine eigenen Schätze zur gegenseitigen Bereicherung einbringe.

Pastor i. R. Hermann Woock, bei dem Hilliges vor seinem Theologiestudium ein „Zeit-für-Gott-Jahr“ absolvierte, überraschte den neuen Pastor der Gemeinde Northeim mit einem Druck von Beiträgen, die Hilliges in seinem damaligen Dienstjahr für die Gemeinde Berlin-Spandau geschrieben hatte.

Um das Eingewöhnen in die neue Umgebung zu erleichtern hat die Gemeinde Northeim das neue Pastorenehepaar zu einem Rundgang mit Stadtführer „Bruder Johannes“ eingeladen. WB

 

.

Am 27. und 2Nürtingen SIngen18. Juli wurde unser zukünftiger Pastor Johannes Hilliges zusammen mit seiner Frau Sieglind in der bisherigen Gemeinde in Nürtingen verabschiedet.  In 20 gemeinsamen Jahren hat sich eine hohe Wertschätzung ausgebildet, und die Gemeinde feierte den Abschied mit Gottesdiensten, viel Musik, gemeinsamem Essen und kreativen Beiträgen.

Eine kleine Gruppe aus Northeim hat sie dort begrüßt und mit einigen umgedichteten Liedern abgeholt, die großen Anklang fanden.  Die lange und liebevolle Verbundenheit machte es den Nürtingern schwer, ihr Pastorenehepaar ziehen zu lassen, und viele von ihnen drückten aus, dass der Abschied leichter wird, weil sie sehen, wie herzlich die Northeimer sie willkommen heißen.       IG

 

Nürtingen SINGENNürtingen Hilligen

 

Festgottesdienst mit der Einbecker Gemeinde, dem "Neuen Land" und der GemeindeunterrichtsentlassungEin besonderer Gottesdienst mit vielen Mitwirkenden und noch viel mehr Besuchern durften wir am 16. Juni in unserer Kirche feiern. Die Teens der Einbecker und Northeimer Baptistengemeinden haben ihren Gemeindeunterricht nach zwei Jahren Zusammenarbeit beendet und das wurde gefeiert! Das Thema für diesen Gottesdienst war: Viele Kirchen - ein Glaube. Dazu haben die Jugendlichen eigene Beiträge im Gottesdienst vorgetragen. Mit dabei waren natürlich viele Einbecker und Northeimer Familien und Freunde. Zusätzlich bekamen wir Besuch vom NEUEN LAND aus Amelith: die dort lebenden Gäste und Mitarbeiter sind seit vielen Jahren mit uns und ebenso mit der Einbecker Gemeinde verbunden. Die Predigt hielt Eberhard Ruß aus Amelith. 

Festgottesdienst in der Christuskirche in Northeim, Baptisten.

Im Anschluß an den Gottesdienst gab es noch Zeit für Gespräche und ein gemeinsames Mittagessen, was bei schönem Wetter im Garten eingenommen wurde. 

 

Es war ein sehr schöner Festgottesdienst - Vielen Dank an Alle!   KHV

 

 

 

 

 

.

JSN Solid 2 is designed by JoomlaShine.com | powered by JSN Sun Framework